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Sport und Ernährung

Wer sich näher mit dem Sachverhalt "Ernährung" auseinandersetzt, wird feststellen, dass fast keine andere Thematik (außer "Politik" und "Gesundheitswesen" vielleicht) so emotionell, kontroversiell, subjektiv und - nicht zuletzt - auch ideologisch bzw. konfessionell diskutiert wird.
"Ideologisch" und "konfessionell" nicht im Sinne der politischen Weltanschauung oder religiösen Heilslehre, sondern bezogen auf das Meinungsbildnerlager, dem man sich zugehörig fühlt, oder dem man entstammt, bzw., in dem man wissensmäßig groß geworden ist.
Dies sei jetzt nicht als Anwurf an die Berufsgruppen gedacht, deren primärer Wirkungsbereich in der Ernährungslehre angesiedelt ist, wie Diätolog(inn)en und Nutriologen, dennoch darf ich es als für meine Profession deshalb zulässig betrachten, sich kritisch mit Ernährungsthemen zu beschäftigen, weil ja schon Plato im 5 Jh. vor Christus schrieb:

"Der sicherste Weg zur Gesundheit ist es, jedem Menschen möglichst genau die erforderliche Dosis an Nahrung und Bewegung zu verordnen, nicht zu viel und nicht zu wenig."

Da wir Ärzte uns unzweifelhaft nicht nur mit Krankheit, sondern auch mit Gesundheit zu beschäftigen pflegen, darf ich zumindest für mich persönlich in Anspruch nehmen, das weite Gebiet der Ernährungs- und hier insbesondere der Sporternährungsmedizin als integralen Bestandteil meines Wirkens handhaben zu müssen. Zumal ja die inzwischen anerkannte orthomolekulare Ernährungsmedizin ("Medizin der körpereigenen und mit der Nahrung zugeführten Wirkstoffe"), die ihre Meriten dort verdient hat, wo Biochemiker das in der Medizin etablierte, aber wegen der überbordenden Dominanz der pharmakologisch ausgerichteten Wissenschaftsstrategien an den Rand gedrängte Grundwissen der alltäglichen (Be-)Handlungsroutine erfreulicherweise wieder zugänglich gemacht haben.
So gesehen schließt sich der Kreis von der ethnischen Heilkunde zur wissenschaftlich fundierten Ernährungslehre. Ich für meinen Teil hoffe, dass dieser Prozeß (z. B Bioflavonoide, Omega 3 - Fettsäuren oder Epigallocatechingallat als Mittel der Prävention) noch nicht abgeschlossen ist , sondern erst richtig begonnen hat. In diesem Sinne - genießen Sie ein Stück dunkle Schokolade und tun sowohl Ihrer Stimmung, als auch Ihrer Gesundheit etwas Gutes!

Um Ihnen Appetit zu machen und die Orientierung auf den Unterkapiteln dieser Seite etwas zu erleichtern, sei mir eine kurze Einführung gestattet:
  • Die "Grundlagen" sind für alle Leser gedacht, die fundierte Information über (Sport-)Ernährungslehre suchen. Es werden systematisch jene wichtigen Kapitel der Ernährungswissens dargestellt, ohne die ein praktisches Verständnis tieferer Zusammnenhänge nicht möglich ist.
    Sie müssen nicht alle Kapitel vollständig und in der gegebenen Reihenfolge durcharbeiten. Auch das Nachschlagen des einen oder anderen Sachverhalts wird oft ausreichen.
  • "Training" führt sie in die Ernährungspraxis des Trainings ein, die Unterseite "Rezepte" bietet Ihnen Hilfestellung im Alltag der Sporternährung.
  • "Wettkampf" beschäftigt sich mit den kritischen Themen der Sporternährung rund um Wettkampfsituationen und beleuchtet anhand der vorauszusehenden Modalitäten der Energiebereitstellung, des Wasser- und Elektrolyhaushaltes, was für Sie in Wettkampfsituationen ernährungsrelevant ist.
  • Das "Ernährungslexikon" hilft bei allfälligen Verständnisschwierigkeiten auch durch Hinweis auf Zusammenhänge aufhellend.

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    Letze Aktualisierung der Seite: 17.12.2007