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Sportverletzungen


Einerseits:

Der Trend der letzten Jahre zeigt, daß die Zahl der Arbeitsunfälle zurückgeht währenddessen die Rate der Freizeit- und Sportverletzungen rasch zunimmt. Der Grund dafür ist, daß einerseits die Arbeitsplätze durch gesetzliche Vorschriften immer sicherer werden, andererseits die Sportbetätigung in der Freizeit stetig größer werdenden Zulauf erhält.
Leicht erschwingliche, technisch perfektionierte Sportgeräte gepaart mit ungenügender konditioneller Ausbildung, unzureichender Schutzausrüstung und erhöhter Risikobereitschaft gerade in den Trend- und Modesportarten tragen das Übrige dazu bei.
Die meisten Sportunfälle betreffen junge berufstätige Menschen. Dadurch verursachte - oft monatelange Krankenstände sind die Folge. Dies führt zu enormen volkswirtschaftlichen Konsequenzen.
Sehr oft sind große Gelenke wie Knie, Schulter, Ellbogen und Sprunggelenk betroffen, in Hochrasanzsportarten kommt es auch zu schweren Wirbelsäulenverletzungen und lebensgefährlichen Schädel - Hirn - Traumen.

Andererseits:

Durch eine Studie der österreichischen Bundessportorganisation im Auftrag des Bundesministeriums für Soziale Sicherheit und Generationen, erstellt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Wien und dem Institut Sicher Leben wurden vor einigen Jahren folgende Daten erhoben:
  • Jährliche Kosten von Sportausübung (Sportunfallfolgen):
    302 Millionen Euro

  • Jährlicher Nutzen von Sportausübung (vermiedene Krankheitsfolgekosten):
    566 Millionen Euro
Durch Sportausübung werden in Österreich 262 Mio. Euro pro Jahr eingespart!

Die Wahrheit?

Wenn man gegenüberstellt, dass durch die Inaktivität der wenig oder gar nicht Sport ausübenden Bevölkerungsgruppe Kosten von 835 Millionen Euro pro Jahr verursacht werden, unterstreicht dies den unbestreitbaren Nutzen von Sport für Volkswirtschaft und -gesundheit.

Wieviel Sport braucht der Mensch, wozu Sport treiben?
Diese Frage bedarf im 21. Jahrhundert mit ihren den Bewegungsmangel perfektionierenden gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen sowohl im Beruf als auch in der Freizeit sowie der dadurch ausgelösten Übergewichtsepidemie keiner weiteren Erörterung. Sport wird zum integralen Prinzip, die Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten.
50% aller Todesfälle sind verursacht durch Herzkreislauferkrankungen. Die Risikofaktoren Übergewicht, Bluthochdruck, Nikotinmißbrauch und Bewegungsmangel führen zu Arteriosklerose und Herzinfarkt.
Es gilt daher die Risikofaktoren einzuschränken und durch ein gezieltes Kraft- und Ausdauertraining den Herz-/Kreislauferkrankungen, wie auch der Osteoporose im Alter, vorzubeugen.
Ein dem Alter angepasstes Bewegungstraining, wie Wandern, Laufen, Radfahren oder Schwimmen, ist daher von großer Wichtigkeit. Drei Mal pro Woche 40 Minuten Ausdauertraining mit der richtigen Herzfrequenz und ein einmal wöchentliches Krafttraining garantieren eine gute Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter.

Sportverletzungen vorbeugen
Die drei Sportarten Alpiner Skilauf, Fußball und Radfahren verursachen mehr als 60% der medizinischen Behandlungskosten. Oft ist Ungeschicklichkeit aufgrund mangelnder Koordinationsschulung, aber auch ungenügendes Ausdauer- und Krafttraining die Ursache für Verletzungen. Es gilt daher das Kraft- und Ausdauertraining nebst Technikschulung und Verbesserung der Ausrüstung zu steigern, um Verletzungen vorzubeugen.
 


Sportlertreff:








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Letze Aktualisierung der Seite: 02.03.2008